Die Viking Sons werden zu Wildsäuen!

Am 01.09.2018 war es so weit, die Viking Sons haben am Obstacle-Curse-Race in Salzburg teilgenommen, dem Wildsau-Run in Salzburg. Bei strahlendem Wikinger-Wetter, Regen, Wind und 12°C Lufttemperatur sind wir erhobenen Hauptes und hochmotiviert an den Start des Team-Races gegangen.

Was ist der WildSau-Obstacle-Curse-Run in Salzburg?

Der WildSau-OCR oder auch WildSau-Dirt-Run ist ein rundenbasierter Hindernislauf in Österreich. Dieser ist in verschiedene Kategorien eingeteilt.

  • Classic: eine bis vier Runden
  • Team: eine Runde
  • Junior: keine ganze Runde die Distanz wird mit zwei Kilometern angegeben, ab 8 bis 14 Jahren

Nimmst du am WildSau-Classic-Run teil, wirst du automatisch im WildSau-Cup registriert. Außerdem werden dir, je nachdem wie schnell du den Parcours bewältigst, Punkte gutgeschrieben. Läufst du in einem Jahr mehrere WildSau-Runs, so hast du die Chance, attraktive Preise abzuräumen.

Beim Team- und Junior-Event wird ebenfalls die Zeit durch einen RFC-Chip am Fuß erfasst. Jedoch fließen diese nicht in die Wertung ein.

Wie war die Organisation des WildSau-Runs?

Trotz des schlechten Wetters war der OCR in Salzburg sehr gut besucht. Mit dem Check-In hatten wir Glück, waren wir doch schon sehr früh am Ort des Geschehens. Keine 10 Minuten mussten wir warten. Teilnehmer, die in den nächsten Stunden eingetroffen sind, hatten da weniger zu lachen und mussten mit Wartezeiten zwischen 30 und 40 Minuten rechnen. Die Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, waren eher dürftig, was aber bei dem Wetter auch nicht so tragisch war – Wohnwagen sei Dank. 😀 Es gab Verpflegungsstationen, einen Merch-Stand und zu guter Letzt noch ein Rekrutierungszelt der österreichischen Polizei.

Auch für kleine Wikis!

Zur Freude eines unserer Gruppenteilnehmer wurde bei diesem Run sogar ein Rennen für kleine Wikinger angeboten. Für den kleinen Krieger ging es dann um 09:45 Uhr an den Start. Seine Mutter durfte ihn sogar begleiten, was sich schlussendlich auch als die beste Entscheidung herausstellte. Während des Warm-Ups für die Kids wurden diese noch von einem Coach „instruiert“, welche Hindernisse von ihnen durchgeführt werden sollen und welche nicht. Schon klar … das kann sich ein Kind, das wahnsinnig nervös ist, natürlich auch merken … Angegeben wurde der Kids-Run mit zwei Kilometern für Kinder ab 8 Jahren.  Nach Ankunft der Zwerge und Auswertung des Trackings waren es dann doch knapp dreieinhalb Kilometer mit einer enormen Anzahl an Höhenmetern und ohne Volunteers an den Stationen, die den Kleinen den Weg gewiesen oder ihnen an diesen geholfen hätten. Aufgrund dessen war es nur umso besser, dass die Mutter unseres kleinen Kriegers sich mit durch den Parcours hat kämpfen dürfen.
Nach diesem eher durchwachsenen Start in den Wettkampftag und ein paar harschen Worten der Mutter des Kleinen waren nun wir an der Reihe. Wir mussten schließlich unseren Teamgeist zu beweisen! Also gingen wir im Team-Race an den Start. Nachdem wir nicht wussten, was auf uns zukommt, war doch ein wenig Nervosität mit in den Startlöchern. Bei den Einzelläufern sind immer jeweils nur 20 Leute gestartet und zwischen den Startblöcken immer mindestens fünf Minuten lagen. Wir freuten uns schon über die gute Organisation und geringe Wartezeiten vor den Hindernissen. Es trat Ernüchterung ein, als das Team-Event gestartet wurde und knapp 200 Leute vor zum Startplatz gingen. Wie in einem Ameisennest versuchten sich die Teams irgendwie auf die Startblöcke zu schummeln. Sie hofften, alle Personen des eigenen Teams dürften beim nächsten GO starten.
Irgendwann durften dann auch wir uns unter die Masse an den Startblöcken mischen und loslegen.

Unser Auftakt

WildSau-Dirt-Run-Medaille und T-Shirt

Nach dem Kommando „Auf die Plätze, fertig, Gatsch!“  haben wir dann versucht, uns vor die Mitstarter zu kämpfen. Da nach 20 Metern das erste Hindernis kam, scheiterte dies natürlich feierlich. 😉
Dennoch kämpften wir uns Stück für Stück weiter vor. Bergauf, bergab, über Rutschen in Schlammgruben, über vertikale und horizontale Leitern bis hin zu einer Wanne voller flüssigem Betonabfall … lecker. 😉 Von Wartezeiten geplagt und ohne Volunteers an den Hindernissen ging es dann gefühlt 70 % des Rennens über matschigen Boden die Berge hoch. Da keine Volunteers an den Stationen bereitstanden, haben einige Gruppen ihre Hindernisse schlecht bis gar nicht bewältigt. Bei einem Hindernis wusste niemand, wie es überhaupt zu bewältigen ist. Das Überspringen der Hindernisse verschönert dann natürlich die Zeitnahme der einzelnen Teams. Die Aufteilung der Erfrischungsstationen war eher … speziell. Die erste Station kam nach circa dreieinhalb Kilometern, die nächste knapp 800 Meter später, danach keine mehr. Zum Schluss ging es dann jedoch auch nur noch über matschige Wege, gesäumt von Schuhsohlen bergab. Die letzten zwei Kilometer durch Wälder und an einem Fluss entlang Richtung Ziel. Dort wurden wir dann nach dem Zieleinlauf mit einem Getränk und der Wildsau-Medaille empfangen. Die ich übrigens ziemlich gelungen finde. 😉

Den WildSau-Run erneut laufen?

Unser Viking Sons Team nach dem WildSau Dirt Run in Salzburg

Alles in allem fanden wir den WildSau-Run in Salzburg ziemlich gelungen. Jedoch sollte an der Organisation gearbeitet werden. Allein der Preise wegen:
Für einen Team-Voucher haben wir pro Person 69.- € bezahlt und unser Mini-Wikinger war mit 29.- € dabei.
Gerade bei den Kids sollte sich die Organisation auf der Strecke und der Streckenverlauf enorm verbessern. Denn es ist, ohne Elternteil an der Seite, bei den Kleinsten schon fast unverantwortlich, diese durch den Parcours zu jagen.

Ich persönlich würde erneut an diesem Cup teilnehmen. Eine gewisse Erfahrung an OCR-Rennen sollte man meiner Meinung nach jedoch mitbringen. Ein hohes Maß an Kondition und Trittsicherheit ist ebenfalls von großem Vorteil. Ein großer Teil der Strecke führt nämlich auf matschigem (gatschigem) Untergrund den Berg hoch. Das sieht man auch an den Zeiten der Teams. Das langsamste Team hat für die Strecke von knapp acht Kilometern 3 Stunden und 12 Minuten gebraucht.
Das Personal selbst, welches sich am Check-In und rund um den Start der Strecke befand, war durchweg freundlich und hat uns bei jeder Frage geholfen. Und auch die Lisa vom Online-Support ist für das WildSau-Team eine echte Bereicherung! Sie hat uns bei der Anmeldung unseres Teams tatkräftig und schnell bei jedem Problem unterstützt. Danke dafür!

Ich hoffe, dir hat dieser kleine Einblick in den WildSau-Dirt-Run und -Cup gefallen und konnte dir bei der Entscheidung helfen, ob du teilnimmst oder nicht. Willst du vielleicht selbst einmal mit uns als ein Viking Sons an einem OCR teilnehmen? Dann schreib uns doch einfach eine E-Mail an ocr@viking-sons.de und sag uns, warum wir gerade dich mit auf einen der Obstacle-Runs mitnehmen sollten. 🙂


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